Wunderwerk Natur, Wunderwerk Leben.

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Natur die wir erhalten müssen

Uns alle verbindet eins, wir leben und wir leben auf diesen einen Planeten, unsere Mutter Erde. Es spielt keine Rolle, ob wir dick oder dünn, groß oder klein sind, es spielt keine Rolle, wie wir aussehen oder wo wir herkommen. Uns alle verbindet das Leben, unsere Ressourcen und Zeit. Wir bewegen uns im Rhythmus mit der Natur und nur mit der Natur haben wir eine Chance zu überleben. Eigentlich nicht so schwer zu verstehen, oder doch?

Die Evolution hat uns Waffen für unseren täglichen Überlebenskampf gegeben, sicher nicht ohne Grund. Diese Waffen unterliegen einer ständigen Veränderung. Heute kämpfen wir nicht mit den Gleichen Waffen wie vor tausend oder hundert Jahren. Wir entwickeln uns und heute kämpfen wir in erster Linie darum, unseren Planeten zu retten, unsere Lebensgrundlage zu bewahren.

Wir und besonders Deutschland stecken noch tief im Kapitalismus fest, was nichts anderes bedeutet als das Streben nach Kapitalbesitz des Einzelnen, indem ein Mehrwert erzeugt wird. Und dieser sollte möglichst hoch sein. Für dieses Ziel sind dem Einzelnen oder einer Gruppe alle Mittel recht und werden im gewissen Maße von der Gesellschaft toleriert, sogar gefördert. Mitbewerber werden einverleibt oder zerstört. Menschenrechte und Klimaschutz spielen da nur eine untergeordnete Rolle.

Die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen und die damit einhergehende Zerstörung der Natur kann so nicht weitergehen.

Ein Umdenken muss erfolgen. Wie weit wir davon noch entfernt sind, zeigt uns die Aufstellung von Friedrich Merz, Vertreter des Kapitalismus, als Kandidat für den CDU-Vorsitz. Er ist es nun doch nicht geworden, wobei seine Konkurrenten ebenfalls nicht für ein gesellschaftliches Umdenken stehen, im Gegenteil.

Man sollte einfach mal nach Skandinavien schauen. Ich wohne und arbeite in Schweden und könnte mir überhaupt nicht mehr vorstellen nach Deutschland zurückzukehren. Das wäre wie eine Zeitreise ins Mittelalter. Ich habe den Kapitalismus in meiner Familie und verabscheue ihn zutiefst.

In Schweden existiert eine komplett andere Form des Zusammenlebens. Vielleicht ist das durch die Nähe zur Natur begründet. Gleichberechtigung (Jämställdhet) ist nicht nur ein Wort in Schweden.

Der norwegische Schriftsteller Aksel Sandemose hat mit seinem Buch „Ein Flüchtling kreuzt seine Spur“ 1933 das sogenannte „Jantelag“ ins Leben gerufen, aber eigentlich spiegelt es nur die Lebensweisheit und das Miteinander der Skandinavier wieder.

"In einer anthropologischen Perspektive könnte "Janteloven" auf eine mögliche typisch skandinavische Selbstzügelung im gesellschaftlichen Miteinander hinweisen: An den Tag gelegte Bescheidenheit vermeidet Neid und sichert den Erfolg des Kollektivs."

Quelle: Wikipedia.

Eine junge Schwedin, Greta Thunberg, 15 Jahre alt, hat mir in diesen Tagen Hoffnung gegeben.

Greta Thunberg full speech at UN Climate Change COP24 Conference

Und mit diesem Video verabschiede ich mich in die Weihnachtstage und wünsche allen eine Frohe, Friedliche und Gesunde Weihnacht, God Jul!

LG Ulrike

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